Guten Morgen, liebe Dani! Wie waere es mit einem leckeren Fruehstueck so richtig mit allem drum und dran - so gegen 10, damit wir schoen ausschlafen koennen - und kostenlos auch noch..? Bloede Frage, los gehts! Und danach ab in den Intercity-Bus, der uns direkt nach Blenheim faehrt. Hier ruft uns die Arbeit und voller Hoffnung wollen wir ins City-Hostel einchecken. Sieht schon von aussen etwas gewoehnungsbeduerftig aus, aber keine voreiligen Schluesse ziehen. Damian, der Herbergsvater zeigte uns froehlich die neue Bleibe. Der erste Weg fuehrte uns in die Kueche, ein voellliges Chaos und zu allem uebel auch noch, nun ja, unrein, zwei Totsuenden in Franzi P.`s Augen :( Und ich war super begeistert von den Ameisen, die in manchen Essboxen lebten (mussten unsere erstmal komplett reinigen), aber die reudische Katze ist auch nicht schlecht im Essbereich und die leckeren Kuehlschraenke, und abartigen Pfannen und Toepfe, darin kann man sowas wie kochen?! Nicht nachdenken. Das naechste Highlight, ein Balkon, auf dem wir uns schon gemuetlich zum Fruehstueck in der Sonne sitzen sahen, wurde kommentiert mit den Worten: "Hier ist immer Party! Wenn ihr wollt, koennt ihr auch abends hier Gras rauchen..!" Wir waren gleich sprachlos, die hochgezogenen Augenbrauen wurden ignoriert..."Naja, es ist alles hier schon etwas aelter aber dafuer sauber" War das der Ernst? Ueber mir die Spinnenweben an der Lampe, oje. Auf dieses Elend mussten wir erstmal n Kaffee trinken gehen und beraten. Ok, er hat uns Arbeit versichert und das schon den folgenden Tag und wenn´s ganz schlimm wird koennen wir jederzeit gehen. In Gedanken an diese Zeit zaehle ich bereits im Stillen meine Desinfektionsmittel- und Feuchttuechervorraete :) So und nun zum kroenenden Abschluss: Zimmervorfuehrung, ein 4-Bett-Zimmer mit 2 anderen Maedels. Was soll ich sagen, die Begeisterung hielt sich in Grenzen, Spinnweben direkt neben dem "Bett" (richtig gemuetliche Haengematte, wollt ich schon immer mal ausprobieren) mit tollem Ausblick auf den vermuellten Hinterhof, wo wir freundlicherweise sogar Waesche aufhaengen duerfen (never!!!) Weiss nicht ob ich mich jetzt ueber die Vorhaenge freuen soll, die ich hoffentlich nie auch nur ausversehen beruehren werde... mein Nachtlager ohne Spinnweben, dafuer mit unzaehligen feuchten Kleidungsstuecken behaengt (die wollen unsere Waeschespinne von Wellington imitieren). Das Bad, ich erwaehne es nicht, es war zuviel fuer meine Nerven... am gleichen Tag erfolgte eine Grundreinigung!!! Buhuhaha .. :( Wieso tun wir das? Achja, Kohle fuers Reisen. Wo steht meine Flasche Wein? Die brauche ich heut tatsaechlich mal!
Am Abend bekamen wir dann noch die Nachricht, dass das mit der Arbeit auf dem Vineyard noch zwei Tage dauert, aber fuer freie Uebernachtung koennte er uns einen Putzjob anbieten. 2h am Tag, Beginn 8.30 Uhr. Alles klar, gebongt, da koennen wir gleich eine Intensivreinigung in unserem Zimmer vornehmen...man geht ja davon aus, dass man bei einem Cleaningjob auch dementsprechend ausgestattet ist mit so Putzmitteln und Handschuhen...Naaaaajaaaa...dem war dann nicht gaaaanz sooo...

Cleaner...!!! Not motivated.

Nachdem die Arbeit erledigt war, erkundeten wir etwas die Stadt. Der Strand ist leider eine halbe Stunde Fahrt entfernt, aber direkt neben dem Hostel gibt es einen tollen Fluss mit Wanderwegen und Wiesen zum Relaxen.




Am Donnerstag bittet man uns zum Probearbeiten.. die wollen wohl die Tollpatschigen gleich aussondern.. herje, wir sollten uns gut anstellen. Danach Weinverkostung. Net schlacht!

Sklave Nummer 8, .. hihi!
Hier liebte ich die Pflanze noch...
..nach dem Weinchen ein kleines Spiel gefaellig?


Wir gehoeren zu den Gluecklichen, die arbeiten duerfen. Aaalso shopping. Auf dem Weg siehe die merkwuerdigen Wolken!

Genau so! I just want travel, no work!

Weil man uns nahe legte, auf dem Vineyard eine Kopfbedeckung zu tragen, schlugen wir gleich im Outdoorladen um die Ecke zu... sehr vielseitig verwendbar die Dinger!


Unsere Zimmermitbewohnerin Mariko war auch gleich begeistert...
wir teilen das Zimmerchen, ja es ist schon wirklich nur ein Zimmerchen, mit einer Japanerin, Mariko und Pik Lai aus Malaysia mit der nervenden Waeschespinne, die mich hindert, auf mein Bett zu krabbeln... achja, wieder runter komme ich dann anschliessend auch nicht, muss also springen... Zum Festhalten benutzt sie dann frueh 4.30 Uhr meine quietschende Haengematte... ich als Morgenmuffel starte somit schnell in den Tag und Pik Lay erfeute sich jeden Morgen erneut am Aufknall direkt neben ihrem Ohr ;)!Am ersten Wochenende in Blenheim wurde eine kleine Feierlichkeit angeleiert... mit all unseren liebgewonnenen japanischen Maedels hatten wir ne Menge Spass!



Fuer den Sonntag hatten wir uns einen Strand vorgestellt, da aber das Taxi zu teuer war, musste der "Beach von Blenheim" herhalten...


Beachte man besonders das azurblaue Wasser des Ozeans! Beachbunnies sind auch da.
Der Wanderweg am Fluss fuehrte uns...
..zum Eisenbahnmuseum. Gleich daneben hatte ein kleiner esoterischer Wochenmarkt auf. "Sie werden in naher Zukunft auf eine grosse Reise gehen!" haette man uns wahrscheinlich aus dem Kaffeesatz gelesen. Danke, stimmt!

Nach nem mega lecker Eis noch was zum Austoben, da sin se gluecklich! Ein Abenteuerspielplatz fuer Grosse, nix wie hin! Bissl Workout kann net schaden.
Nun ist sie bald da, die schoene Weihnachtszeit..! Wie hat mir dieser selbstgebastelte Kalender jeden Tag aufs Neue grosse Freude bereitet und mir auch nachts den Weg geleuchtet. Jeden Tag nach der Arbeit habe ich dem naechsten "Tuerchen" entgegengefiebert. Vielen Dank dafuer!Un dorzu nochn Raacherkerzl - fast wie dorham :)
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